Archiv für November, 2009

Flickr-Update 11/11/09

11/11/2009

Mittlerweile sind fast alle Portraits, die ich seit 2006 gemalt habe, auf flickr hochgeladen. Hier noch zwei von Oktober bzw. September 2007. Bei dem linken muss ich gerade StarWars gesehen haben… Und so langsam kommt mir der Verdacht, dass ich beim Zeichnen instinktiv alle Motive innerhalb des Bildes einrahme.

Sehr cool übrigens, dass das Scannerprofil bei dem linken Bild die weisse „Schminke“ (weisser Edding) im Gesicht erkannt und deswegen den beigen Ton des Papiers hervorgehoben hat. Da das rechte Bild auf dem gleichen Papier gezeichnet ist und ebenfalls weisse Stellen hat (Augen, Zähne), hätte es sich da eigentlich ähnlich verhalten sollen, vielleicht waren die Flächen nicht groß genug im Verhältnis zum Gesamtbild.

http://www.flickr.com/fuchsteufelswild
Direkt zum flickr-Album “Portraits“

fuchsteufelswild auf flickr.com

Pixel-Art

10/11/2009

Ano aus Taiwan (Homepage) verbindet Graffiti mit pixeligen Retro-Game-Motiven. Seine eigenen Charaktere sehen dabei allesamt aus wie Figuren aus den NES-Spielen des japanischen Herstellers Technos („Double Dragon“, „Street Gangs“ etc.). Sehr cool finde ich trotzdem den über 2 Meter großen Mega Man an einem Brückenpfeiler gegen Ende des Flickrstreams.

http://www.flickr.com/ano9s

Anos Pixel-Art

„Ischa Freimaak!“

07/11/2009

…heisst es immer, wenn in Bremen die 5. Jahreszeit anbricht. Nur kennt man ausserhalb von Bremen und Umland den Begriff Freimarkt nicht. Es handelt sich dabei um eine Art Rummel und zugleich das größte Volksfest in Nord- (über 4 Mio. Besucher an 3 Wochenenden) und das älteste Gesamtdeutschlands (1035 gegründet war der Bremer Freimarkt ursprünglich ein freier Warenmarkt an dem auch fremde Händler ihre Waren in der Stadt anbieten durften). Anfang des 19. Jahrhunderts, als das Bürgertum den Adel weggerockt hat um auch mal abzufeiern, wurde er dann langsam zum reinen Vergnügungsmarkt.

Seit die Achterbahn kein fun und die Geisterbahn kein Schiss mehr macht, geh ich jedenfalls nurnoch hin um mich von dem traditionellen Freimarktgeld der Großeltern an den vielen Imbissständen durchzufressen. Gerne ess ich dabei Maiskolben von „Mister Mais“. Da hockt nämlich so ein dicker aggressiver Mann in einem kleinen Maiskolbengeschäft und schreit immer „LECKER, LECKER, LECKER!!“ und die vorbeigehenden Omas kriegen jedes mal einen Herzinfakt. Und dann hab ich noch ein Kind gesehen, dass mit Nasenbluten aus dem Spiegellabyrinth kam… da war ich echt glücklich.