„Nils Holgersson auf Giant Gänserich Martin und Evil Nazi-Scarlett Johansson mit Tentakeln statt Armen laufen Amok in Berlin.“ Die Idee zu dem Bild kam mir nach dem Besuch schwedischer Austauschschüler im September 2008. Die Qualität des Fotos ist leider unter aller Sau, da ich das Bild mit meinem 2.0 Megapixel-Handy abfotografiert hab und es nach etlichen verzweifelten selektiven Farbkorrekturen aussieht als hätte ich es mit Wachsmalern gemalt. Ist aber eh nicht fertig geworden, da die Schwedin, der ich es geschickt habe, weil sie die zweite Hälfte des Bildes malen wollte, sich seitdem nicht mehr gemeldet hat… vermutlich haben Scarlett und Nils erst Skandinavien dem Erdboden gleich gemacht.
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Monster Madness
18/10/2009Soundtrack of my life — 2008
25/07/2009„Everything’s Magic“ der amerikanischen Alternative Rock-Band Angels & Airwaves hab ich zum ersten mal Anfang 2008 während einer Vorstellung von Keinohrhasen gehört. Der Song ist, wie A&As „Lifeline“, Teil des offiziellen Soundtracks. Auf der Arbeit hab ich das Album dann wochenlang hoch und runter gehört, weswegen es mich mittlerweile immer an die ersten Monate meiner Ausbildung erinnert.
Später hab ich erfahren, dass die Band von Tom DeLonge, dem ehemaligen blink-182-Sänger und -Gitarristen, gegründet wurde. Hab mich gleich gewundert warum der Anfang des Songs fast identisch ist mit blinks „Anthem Part Two“…
Schmerz…
14/07/2009Vergangenen Freitag, dem verfluchten letzten Tag vor den Ferien, hab ich mir im Sportunterricht zum mittlerweile dritten mal das Knie verdreht und letztendlich einen Kreuzbandriss zugezogen. Auf das dumpfe Geräusch des überaus famos getroffenen Baseball folgte das weniger famose Knacken meines Gelenkknorpels, woraufhin ich auch gleich elegant zu Boden glitt.
In der Charité (Ich muss immer wieder enttäuscht feststellen, dass es in Krankenhäusern doch nicht so unterhaltsam zugeht wie in Grey’s Anatomy oder ER… und wo zum Teufel ist eigentlich Izzie Stevens?!) hat mich ein motivierter, frisch der Uni entsprungender Micky Maus-Orthopäde erstmal vier Wochen krank geschrieben, weswegen ich im Moment bei meinen Eltern in Bremen bin und auf meine OP warte (Nicht zuletzt weil ich in Berlin für jeden Scheiss 110 Stufen vom 5. OG runter- und wieder hochkrüppeln müsste). Und obwohl die Berufsgenossenschaft der Schule alle anfallenden Kosten übernimmt, wäre ich am liebsten garnicht erst in der Situation, unserer Hartz IV-Schule Geld abzocken zu müssen.

Predestinierte Scham
17/06/2009
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Bisher dachte ich, dass ich mich, im Gegensatz zu anderen Generationen, bei meinen zukünftigen Kindern nicht für irgendwelche total abgefuckten Kleidungsstile oder Frisuren unserer Zeit zu rechtfertigen brauch. Okay, da gabs ein paar dubiose Trendwellen, wie diese schwarzen Adidas-Jogginghosen mit aufknöpfbaren Beinen Ende der 90er, rosa Poloshirts, gestreifte Kapuzenpullover oder diese schwarz/weissen Gummiarmbänder (bitte kommentieren, wenn noch jemandem etwas einfällt). Aber bei den neuesten Trends bin ich mir ziemlich sicher, dass DAS die Dinge sein werden, für die ich mich bei zukünftigen Fotoalbendurchsichten entschuldigen muss…
Microtargeting
24/05/2009Die Fraunhofer-Gesellschaft ist, mit 1,4 Milliarden Euro Forschungsvolumen jährlich, die führende Organisation für angewandte Forschung in Europa. Auf dem Bürgerfest in Berlin zum 60. Jubiläum der Bunderepublik war die Institution mit einem Truck vor Ort, in dem man auf zwei Etagen ausgewählte Innovationen aus den Bereichen Gesundheit, Umwelt, Energie, Sicherheit, Kommunikation und Mobilität selbst erleben konnte.
Coolstes Nerd-Gadget für mich war dabei die Gesichtsdetektion „SHORE“ mit Detailanalyse. Eine Kamera erfasst dabei Gesichter und erkennt anhand des Ausdrucks Geschlecht und Gefühlszustand. Funktioniert tatsächlich, und bald hängen überall Minority Report-mäßige Werbeplakate, die Zielgruppen selbst erfassen und dementsprächend dynamische Werbung anzeigen. Und Autonome müssen sich neue Augäpfel bei Drogenjunkies kaufen… vielleicht.

Soundtrack of my life — 2004
16/05/2009„Vindicated“ von Dashboard Confessional war Teil des Spider-Man 2-Soundtracks. Ich hab den Song im Sommer 2004 auf meinem ersten MP3-Player (MP3-Player waren damals grad im kommen und ich hab etwa 100€ für einen klotzigen, korpulenten 256MB-Stick bezahlt, der einem heute nichtmal mehr als Werbegeschenk nachgeschmissen wird) hoch und runter gehört und weiss noch wie ich mir den Film alleine angesehen hab, damit mir ja keine die Stimmung versaut.
Ich finde den Song noch heute sehr eindringlich und emotional (hab später erfahren, dass Dashboard Confessional tatsächlich als Emo-Band gelistet wird…) und zähle ihn immernoch zu meinen All-Time-Favs.
Das Afrika des Internets
12/05/20094chan.org ist ein Imageboard. Nicht mehr und nicht weniger. Ein Forum quasi, in dem jeder Bilder posten kann – anonym und ohne Anmeldung. Die verschiedenen Unterkategorien der Seite wie „Auto“ oder „Sports“ werden dann z.B. /a/ oder /s/ abgekürzt. Kult ist 4Chan allerdings auf Grund seines Random-Boards /b/, in dem kein Topic herrscht. Hier erscheinen die skurrilsten und abartigsten Bilder des ganzen Webs… DES… GANZEN… WEBS!!!
4chan ist somit eine der letzten Bastionen des anfänglichen, anarchischen Internets. Viel geiler als die Seite selbst finde ich aber die Beschreibungen im Urban Dictionary:
/b/ is the Africa of the internet: Sure there are a few jewels but more likely than not you’re going to leave scared, stunned, ashamed, and with AIDS.
Pferdestärken
10/05/2009Das unsichtbare rosafarbene Einhorn! Ich hab es gesehen… in einer Thalia-Filiale in Berlin-Friedrichshain. Wo doch jeder weiss, dass nur Menschen, die reinen Herzens sind, sie sehen können :-) “Blessed Be Her Holy Hooves!”
„Invisible Pink Unicorns are beings of great spiritual power. We know this because they are capable of being invisible and pink at the same time. Like all religions, the Faith of the Invisible Pink Unicorns is based upon both logic and faith. We have faith that they are pink; we logically know that they are invisible because we can’t see them.“
Soundtrack of my life — 1999
09/05/2009„King of my castle“ der amerikanischen Elektro-Gruppe Wamdue Project von 1999 war, soweit ich weiss, die erste Single die ich mir von meinem eigenen Geld gekauft habe. Was wahrscheinlich unter anderem daran lag, dass ich zu der Zeit total auf Animes abgefahren bin. Das Musikvideo besteht nämlich komplett aus Szenen des Anime-Klassikers „Ghost in the Shell“, den ich leider erst vor Kurzem zum ersten mal gesehen habe.
R.I.P. YouTube
08/05/2009
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In letzter Zeit kommt es vermehrt vor, dass YouTube mich zur Weissglut treibt. 2005 war das kalifornische Videoportal noch der wilde Westen des Internets. Es gab Musikvideos, Kriegspropaganda, Highschool-Schlägereien und ganze Spielfilme in 10 Minuten-Stückchen. Keine Zensur oder Copyrightklagen. Aber obwohl sie inzwischen von 20% ALLER Internet-User weltweit (!!) jeden Tag (!!!) besucht wird – oder grade deswegen – verliert die Seite immer mehr von ihrem anarchischem Charme.
Spiegeltricks
30/04/2009
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Das kommt dabei heraus, wenn man kurz vorm verlängerten Wochenende versucht der Klasse im Computerraum an Macs mit eingebauter Webcam was von Farbprofilen zu verklickern (alle Bilder nach dem Klick).
Wie gewonnen so zeronnen
03/04/2009Meine Digitalkamera ist weg. Vermutlich habe ich sie auf unserer letzten Kneipentour gegen Bier getauscht?! Jedenfalls haben wir in einem Moment noch lustige Fotos gemacht… und dann irgendwann halt nichtmehr. Da ich sie mehr oder weniger geschenkt bekommen habe ist es nicht allzu tragisch, und an die Fotos von dem Tag, die ja mit verschwunden sind, kann ich mich sowieso nicht erinnern, aber trotzdem muss ich mir jetzt von echtem Geld eine neue zulegen. Also: um mein Beileid gegenüber meiner Ex-Cam zu beteuern, die jetzt bestimmt ein Arschloch zum Besitzer hat, an dieser Stelle diesmal kein Foto.
A Dick in your face
01/04/2009Spike.com (Die Internetseite des gleichnamigen US-TV-Senders) hat eine kurze Top 7 der größten Arschlöcher der Weltgeschichte aufgestellt. Obwohl viele davon ausserhalb Amerikas nicht sonderlich bekannt sind, und All-Time-Favourites wie Adolf Hitler und George W. Bush von vornherein aussortiert wurden, gefällt mir doch der Beitrag zum Ex-Vizepräsidenten Dick Cheney sehr:
„There’s plenty to dislike about former vice president Dick Cheney, but let’s focus on everybody’s favorite facet of hatred. This dude shot his friend in the face. Man, what a dick. It occurred during a quail hunt on a private ranch in Texas, and although it was officially classified as an “error in judgment,” there is no getting around the fact that he shot his buddy Whittington with a shotgun… IN THE FACE!!“

Warum die XBOX360 fetzt
30/03/2009Aus dem gleichen Grund weswegen andere Systeme ebenfalls fetzten: Wegen genau EINEM Spiel pro Konsole. Was Super Mario Bros. 3 fürs NES, Street Fighter 2 fürs SNES, Ocarina of Time fürs N64, Pokemon für den GameBoy, GTA Vice City für die PS2, Smash Brothers Melee für den GameCube und Smash Bothers Brawl für die WII waren, ist GTA4 für die Xbox360. Und weil ich so unglaublich gerne GTA4 zocken würde, fetzt die Xbox360 hart.

Gaga im Kopf
27/03/2009Obwohl der Pokerface-Song ohne das total abgespacete Video und den Dancemoves, die so dämlich sind, dass sie wieder geil wirken, nur halb so gut ist, hab ich jetzt schon seit Wochen einen Lady Gaga-Ohrwurm im Kopf. Die Alte sieht aus wie ein lebender Photoshopeffekt, trägt den leicht einprägsamen bürgerlichen Namen Stefani Joanne Angelina Germanotta und hat sich mit perfekt plazierter bwin.com-Werbung im Video anscheinend noch ein wenig Geld dazu verdient… Aber wie obergeil ist denn bitte diese Cyberpunk-Flashscreen-Brille?!

Zwischenprüfungenbezwinger
25/03/2009Morgen ist meine Zwischenprüfung, in der Fachwissen aus mittlerweile eineinhalb Jahren Berufsschule abgefragt wird. Ich bin allerdings noch nicht dazu gekommen Ich hatte aber bisher soviel Bock auf lernen wie ein dickes Kind auf Coopertest. Und während ich so zuhause sitze und E-Mails von Freunden lösche, die mir Lernstoff zugeschickt haben, denke ich mir so:
…ach, jetzt lohnt sichs eh nicht mehr gross anzufangen…

Ab die Post
23/03/2009„Hello World!“ hat WordPress für den Titel meines ersten Posts vorgeschlagen. Ziemlich kitschig und berechenbar wie ich finde. „No, thx“ sag ich.

